Allgemeines

Rettungsdienst im Landkreis Weilheim-Schongau --  Bayerisches Rotes Kreuz

Durch das Personal des Rettungsdienstes im BRK Kreisverband Weilheim - Schongau werden jährlich ca. 22.200 Einsätze durchgeführt, davon rund 6.700 Notfall- und Notarzteinsätze. Die Fahrzeuge legen dabei eine Stecke von 624.000 Kilometern zurück.

Organisation und Gliederung

 

Chefarzt Prof. Dr. Knez

Rettungsdienstleiter Michael Limbrunner    Limbrunner@kvwm-sog.brk.de

 

Fahrzeuge

Rettungswagen

5 Krankenwagen

3 Notarzteinsatzfahrzeuge

 

Personal Hauptamtlich

33 Rettungsassistenten

26 Rettungssanitäter

4 Auszubildenede zum Notfallsanitäter

3 FSJ oder BFD

 

Ehren-/Nebenamtliches Personal

Rettungsassistenten

Rettungssanitäter

Rettungsdiensthelfer / Sanitäter

 

Rettungswachen

Klicken Sie bitte auf das Bild um auf diese Rettungswache zu kommen

 

 

Der Rettungsdienst in Bayern

In Bayern wird der Rettungsdienst durch das bayerische Rettungsdienstgesetz geregelt.

In der Regel umfassen drei bis vier Landkreise bzw. kreisfreie Städte einen Rettungsdienstbereich (Weilheim - Schongau, Bad Tölz - Wolfratshausen, Garmisch - Partenkirchen). Die so gebildeten Rettungszweckverbände übertragen die Durchführung von Notfallrettung und Krankentransport u.a. den jeweiligen Hilfsorganisationen. Im Landkreis Weilheim - Schongau wird der Rettungsdienst alleinig durch das BRK durchgeführt.

In jedem dieser Bereiche gibt es eine Rettungsleitstelle, die alle Einsätze koordiniert.

Die beauftragten Hilfsorganisationen sind verpflichtet, innerhalb von 12 Minuten eine qualifizierte medizinische Versorgung zu leisten.

Deshalb ist ein flächendeckendes Netz an Rettungswachen nötig. Nur so kann die Hilfsfrist überall eingehalten werden. Nicht nur in der Stadt, sondern auch auf dem Land.

Die Kosten...

des Rettungsdienstes und des Krankentransportes werden bei uns in Bayern gemäß dem Bayerischen Rettungsdienstgesetz geregelt.

Eine Vereinbarung über die Höhe der Benutzungsentgelte wird getroffen von:

Der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Krankenkassenverbände

Dem Landesverband Bayern der gewerblichen Berufsgenossenschaften

Den Landesverbänden der Hilfsorganisationen

Diese Vereinbarung muss dann noch vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Verkehr genehmigt werden.

Wenn jedoch in den Hilfsorganisationen wie z.B. dem Bayerischen Roten Kreuz keine Helfer tätig wären, die ihre Freizeit in den Dienst am Nächsten investieren würden, dann wären die Kosten für Rettungsdienst und Krankentransport mit Sicherheit wesentlich höher.

 

Die Kosten im einzelnen:

Krankentransport

Grundgebühr pro beförderte Person 33,11 €

Zusätzlich pro gefahrenen Kilometer 1,65 €

Notfalleinsatz

Pauschale pro beförderte Person 590,00 €

Unabhängig der gefahrenen Kilometer

Notarzteinsatz

Pauschale pro behandelter Person 745,00 €

Unabhängig der gefahrenen Kilometer und

inkl. 155.- € Pauschale Bereitschaftsvergütung für den Notarzt

Kalkulationsgrundlage dieser Benutzungsentgelte sind die für Bayern geschätzten Einsatzzahlen und die Betriebskosten ab dem 01.01.2015.

Hohe Kosten !?

Aber schließlich ist der Rettungsdienst in Bayern  für Sie an allen 365 Tagen im Jahr da. Also rund um die Uhr und überall. Jedes der 1200 bereitstehenden Fahrzeuge ist mit entsprechend ausgebildetem Fachpersonal besetzt. Die Einsatzsteuerung erfolgt durch 26 Rettungsleitstellen und mehr als 333 Rettungswachen.

Die Kosten für den Krankentransport und Rettungsdienst sind überall gleich.

In Bayern werden jedes Jahr weit über 1,7 Mill. Einsätze durchgeführt. Zum Wohle aller, die Hilfe benötigen. Dabei sind unsere Mitarbeiter mehr als 49 Mio. Kilometer unterwegs.

Bei Tag und Nacht – rund um die Uhr.

Ca. 80% aller Einsätze werden von Fahrzeugen und Personal des Bayerischen Roten Kreuzes durchgeführt.

 

Was tun im Notfall ?

Im Falle eines Notfalles wissen viele nicht, wie sie reagieren sollen. Und das, obwohl es auf Sekunden ankommt.

 

Damit schnell und richtig geholfen werden kann, sind folgende Maßnahmen nötig:

1. Lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen:

- Retten aus dem Gefahrenbereich

- Bedrohlicher Blutungen stillen

- Seitenlage bei Bewusstlosigkeit

- Atemspende bei Atemstillstand

- Herz - Lungen Wiederbelebung bei Kreislaufstillstand

2. Richtige Notfallmeldung durchgeben:

- Wo geschah es ?

- Was ist geschehen ?

- Wie viele Verletzte ?

- Welche Art von Verletzungen ?

- Warten auf Rückfragen !

3. Erste –Hilfe – Maßnahmen einleiten

Die entsprechenden Hilfeleistungen lernen Sie in unserem Erste–Hilfe–Kurs

 

 

hnr-kreuz  Außerdem: BRK-Hausnotruf für Ihre Sicherheit zu Hause

 

Bleiben Sie so lange wie möglich selbständig und in Ihren eigenen vier Wänden wohnen – mit unserem Hausnotrufdienst kein Problem!

 

Damit Sie und Ihre Angehörigen sich dabei rund um die Uhr sicher fühlen können, erhalten Sie von uns ein Hausnotrufgerät, das Sie zu Hause unterstützt und im Notfall eine schnelle Verbindung zu unserem Notdienst herstellt und automatisch Ärzte, Familie und Verwandte informiert. 

 

Mehr Informationen: BRK-Hausnotruf für Weilheim und Umgebung

 

 

 

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